Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinaus gibt, geht nie verloren
Zitat: Albert Schweitzer
Kinder... egal wo auf dieser Welt, die Kinder sind unsere Zukunft. Sie haben das Recht auf Bildung und auf eine Zukunft, die es ihnen ermöglicht, ein sicheres und möglichst unbeschwertes Leben zu führen. Als Mutter zweier Kinder im schulpflichtigen Alter weiss ich, wie wichtig Schulbildung ist. Ebenso ist mir nach meiner Reise in Ukunda (Kenia) eines klar geworden, nichts aber auch wirklich nichts ist selbstverständlich auf dieser Welt!
Gleich am ersten Tag meiner Ankunft bekam ich mit voller Wucht zu spüren und zu sehen, was es heisst, wenn die Eltern kein Geld für Essen oder Schulkleidung haben. Zwei Mädchen kamen auf mich zu, der Blick traurig aber dennoch leuchtend, die Schulkleidung ziemlich zerschlissen und dreckig, nahm eines der Mädchen meine Hand. Nachdem ich Hilfe suchend in Monicas Richtung schaute, fragte sie die Mädchen in perfektem Swahili was sie wollen. Hunger hätten sie... kein Frühstück im Bauch und jetzt eben auch kein Zmittag.. Ich musste mir keine Sekunde überlegen, was zu tun war. Also assen die zwei Mädchen wenig später für umgerechnet 8.- CHF insgesamt ein reichhaltiges Mahl.
Dieses Erlebnis hat sich tief in mir eingeprägt.
Die öffentliche Primarschule ist gratis in Kenia. Allerdings müssen Eltern doch noch einiges bezahlen. Vor allem für vorgeschriebene extra Schulstunden, fürs Essen, Transport, manchmal Schulbücher (die werden eigentlich von der Regierung gestellt, aber oft zu wenige. Dann müssen sich Schüler ein Lernbuch zu zweit oder dritt teilen und das wird schwierig wegen den Hausaufgaben) und die obligatorischen Schuluniformen.
Man sieht viele Kinder in zerrissenen oder zu kleinen Uniformen zur Schule gehen, oft in Slippers statt Schuhen und oft tragen sie die Bücher in einer Einkaufstüte, weil sie keinen Rucksack haben. Gerade wenn mehrere Kinder einer Familie in die Schule gehen, fehlt das Geld für Uniformen. Wenn die Schüler nur eine davon haben, muss diese nach der Schule von Hand gewaschen und aufgehängt werden damit sie am nächsten Tag wieder angezogen werden kann. Und wenn es dann nachts auch noch regnet, müssen sie in halb nassen Uniformen schlüpfen, damit sie in die Schule dürfen.
Deshalb haben Monica und ich noch vor meiner Abreise beschlossen, dass wir gemeinsam eine Spendenaktion starten, um einen kleinen Beitrag zu leisten, der Grosses bewirken kann.
Bist auch du dabei und unterstützt uns bzw. die Kinder in Ukunda?
Ganz im Sinne: Jeder Rappen zählt spielt es keine Rolle, wie viel du spendest. Das Geld wird von uns verwaltet und fliesst direkt zu den jeweiligen Kindern. Das bedeutet: Monica und ich gehen in diese Schule (links auf dem Bild) und nehmen jedes einzelne Kind mit zum Schneider. Natürlich sind Eltern und die Schulleiterin, Frau Faridi, vor informiert. Damit vor Ort kein Chaos entsteht wird die Schulleiterin vorgängig alle Schüler und Schülerinnen aussuchen, welche es am nötigsten haben eine neue Uniform zu erhalten. Ich werde hier immer wieder neue Updates posten, so das du als Spender das Ganze mitverfolgen kannst.
Du unterstützt nicht nur die Kinder, sondern auch die lokale Näherei, welche die Kleidung produziert. Also nix Made in China, sondern vor Ort werden diese Uniformen hergestellt. Cool oder?
Sämtliche der oben aufgeführten Bilder wurden von der Schulleitung bewilligt und dürfen für diesen Zweck benutzt werden.
Mit deiner Spende können wir die Kinder mit einer neuen Schuluniform ausrüsten. Und vielleicht reicht es auch für eine neue Schultasche.. :-)
Die Schulkleidung auf den aufgelisteten Fotos sind ausser dem Farbunterschied identisch mit denen, welche die Kinder tragen.
Schuluniform Standard kostet
23.- CHF
Eine Schürze sowie ein Paar Schuhe.
Schuluniformpaket gross kostet 27.- CHF.
Sie beinhaltet 2 Schürzen und 1 Paar Schuhe
Schuluniform Standard kostet 26.- CHF.
Ein Hemd, eine Hose und ein Paar Schuhe.
Schuluniformpaket gross kostet 36.- CHF.
Sie behinaltet zwei Hemden, zwei Hosen und ein Paar Schuhe.
Eine Schultasche wie diese kostet 10.- CHF
Wie schon erwähnt, tragen viele der Kinder ihre Schulbücher und Unterlagen in Einkaufstaschen, da schlichtweg das Geld für einen Rucksack fehlt.
Stell dir vor, wie schön es ist, wenn Kinderaugen strahlen und sie mit Stolz ihre Schultasche tragen dürfen :-).
Monica "Möne", wie sie ihre Freunde liebevoll nennen, lebt nun seit 25 Jahren in Kenia, also ganz sicher kein Mzungu mehr, sondern absolut a local Woman. Man kennt sie im Dorf wie keine andere, denn sie fällt nicht nur durch die weisse Hautfarbe und ihr perfektes Swahili auf, sondern auch durch ihren Ehemann Yele, der ein Samburu Massai ist. Was für ein Bild, sag ich euch! Herrlich. Sie ist Mama von vier erwachsenen Kindern und bereits auch schon stolze Grossmama.
Als die Kinder noch klein waren, drehte sie der Schweiz den Rücken zu und beschloss, ihr Leben in Kenia zu verbringen. Monica macht wunderbare, absolute fantastische Juices (Fruchtsäfte), die sie dann in Hotels verkaufen kann. Eine Frau mit viel Lebenserfahrung im Gepäck, die weiss was sie will und selbstsicher ihr Leben meistert.
Ja und ich.. ich hatte mal wieder eine Idee... und so verbrachte ich eine wunderbare Zeit bei ihr und ihrem Mann und erlebte berührende, einschneidende und intensive Momente. Ich fühle mich tief verbunden mit diesem Ort... nicht nur wegen des Strandes, oder dem weissen Sand, dem wunderbar warmen Meer oder der wilden Safaritour die ich erlebt habe, sondern auch wegen den Menschen, den Farben, den Willen den sie jeden Tag zeigen. Die Fröhlichkeit und ihr Lachen, was mich immer wieder umgehauen hat und ihre wunderbar tiefdunkle braune Haut. Jaaa ich weiss, ich hab selber eine braune Haut aber ist einfach so..
Kenia, speziell Ukunda, ist mir vom ersten Augenblick ans Herz gewachsen und mit diesem Ort natürlich die Menschen. Ich fühle mich verbunden und bin dort mit meiner Seele (endlich) angekommen. Deshalb setze ich mich ein für die nächste Generation- für die Kinder von Ukunda.
Mit diesem Einzahlungsschein kannst du ganz bequem spenden und kannst den Betrag frei wählen. Das Geld fliesst zu 100% in dieses Projekt, denn ich werde es verwalten und bei meinem nächsten Besuch in Ukunda im Februar 2025 direkt für die Kinder einsetzen. Dank Monicas perfektem Swahili und ihre langjährige Erfahrung mit der Mentalität und den Gegebenheiten bin ich nicht auf mich alleine gestellt.
Danke dir jetzt schon für dein Vertrauen in uns und das Projekt. Wir freuen uns, dass auch du einen Teil dazu beiträgst, dass die Kinder von Ukunda mit einer neuen Schuluniform wieder in die Schule können.
Unser Ziel ist es, den ärmsten Kindern dieser Schule eine neue Schuluniform abzugeben, damit diese weiterhin oder eben gerade wieder in den Unterricht gehen können.
Wie bei unserem Schulsystem auch, ist die Primary School mit 1.-6. Klasse aufgeteilt. Eine Schulklasse besteht aus ca. 70 Kindern und wird von einem Lehrer unterrichtet. Somit wäre es wunderbar, wenn wir jedes einzelne Kind welches wenig bis keine finanzielle Möglichkeiten besitzt, zu unterstützen. Du siehst in der Rubrik Schulkleidung die Preise für eine Schuluniform und kannst dir damit eine Vorstellung machen, was deine Spende bewirkt. Also du siehst, wir sind auf deine Hilfe angewiesen.
Bereits im Februar 2025 werde ich mit dem gespendeten Geld nach Ukunda reisen und gemeinsam mit Monica die Schule besuchen, ebenso die örtliche Schneiderei. Ich freue mich riesig auf dieses Abenteuer und danke euch allen schon im Voraus für eure Unterstützung für unser Herzensprojekt Schuluniformen für arme Kinder von Ukunda/Kenia.
Nun geht es los... hier werde ich laufend den Kontostand erneuern und dich informieren, was genau im Moment passiert. Also los gehts... lasst uns spenden :-)
Unfassbar coooool schaut mal! Die SECHS-tausender Marke ist geknackt! Wir sind absolut überwältigt!!! Juhuuu sooo toll! IHR SEID SUUUPER!
20.02. 2025 Aktueller Kontostand: 7121.00 CHF
Das einzig Wichtige sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen
Zitat: Albert Schweitzer
Nach einer langen Reise von Zürich über Frankfurt bis zu Mombasa bin ich nun endlich in meinem geliebten Kenia angekommen. Was gibt es schöneres als in einem fremden Land von lieben Freunden in Empfang genommen zu werden- logo ein paar Tränen fliessen, denn wir haben uns sehnlichst vermisst. Der Weg von Mombasa nach Ukunda dauert ca. 45-50 Minuten. Alles läuft rund und bald bin ich bei Möne und Yele's Appartment angekommen. Genau wie beim ersten Mal fühle ich mich sofort wieder Zuhause.
Wir geniessen die Zeit bevor es los geht und haben einander viel zu erzählen.. Das Lachen und die Leichtigkeit von den beiden tut mir so gut.
Bereits in der Schweiz habe ich ein Teil des gespendeten Geldes in KES also kenianische Schilling eingetauscht- zum Glück stellte ich im Nachhinein fest, denn ohne Bankkonto musste ich sehr oft vom Geldautomat Geld abgeben. Da nur einen gewisser Höchstbetrag von umgerechnet 300.- abgehoben werden konnte, musste ich dies ziemlich oft machen. Die Gebühren welche anfallen übernehme ich persönlich, denn ich möchte das möglichst viele Kinder eine neue Uniform erhalten.
Insgesamt haben wir mit unseren Spendenaktion über 7000.- CHF sammeln können! Ein für mich absolut fantastischer Betrag.
Also fertig lesen...schauen und staunen ist angesagt... Willkommen in einer anderen Welt:
Hier werden die Schuluniformen aller Schulen in Ukunda hergestellt. Vieler unserer Schützlinge konnten die neue Kleider gleich anziehen und mit nach Hause nehmen und für die, die es gerade nichts in ihrer Grösse hat, wird es massgeschneidert hergestellt und zwar vor Ort. Dank Monicas super Vorarbeit im Vorfeld konnten wir vielen der Kindern gleich alles in die Hände drücken. Umso schöner waren die strahlenden Kinderaugen zu sehen welche mit grossem Stolz die neue Uniform, Schultheke und Schuhe nach Hause trugen.
Insgesamt durften wir hier in Ukunda 126 Kindern mit neuen Sachen eindecken.. Dank euch liebe Spenderinnen und Spendern gehen diese Kinder nun jeden Tag in die Schule.
An dieser öffentlichen Schule nehmen ca. tausend Kinder am Unterricht teil. So kann es sein, dass ein Lehrer in einer Klasse 90 Schüler unterrichtet... Alleine nur die Zahl macht Kopfschmerzen und man kann sich denken, dass nur die wenigsten Kinder wirklich vorwärts kommen mit lernen. Denn die Schulzimmer sind alles andere als komfortabel und es bedarf an sehr viel Einfühlungsvermögen diese Kinder den ganzen Tag bei Laune zu halten, wenn es drinnen wie draussen gefühlt 33 Grad ist.
Kaum sind wir angekommen, rennen auch schon eine ganze Schülerschar auf uns zu und bestaunen uns neugierig. Es ist allen anzusehen, dass sie praktisch nie Besuch von Auswärtigen haben, sie schauen mich an und ich kann in ihren Köpfen förmlich lesen, dass das irgendwie nicht ganz das ist was sie kennen. Umso herzlicher, und für mich sehr emotional, kamen diese Schüler schnell näher und waren sofort Feuer und Flamme um Fotos zu machen. Ich bin überwältigt und muss das Ganze erst einmal sacken lassen.
Es ist mir bereits jetzt sonnenklar, dass auch wenn sehr viel Geld zusammen gekommen ist, nur ein kleiner Teil der Kinder neue Schuluniformen erhalten werden. Dennoch stimmt mich unsere Aktion, unser Projekt optimistisch- denn nur wenn Bildung erfährt kann sich später im Leben behaupten. Und wer sagt denn, dass es mit diesem einen Mal nie wieder ein solches Projekt geben wird?